Reise Tips
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Rezepte. - 2:
Reise Tips.- 2.1:
Mittelböhmen. - 2.2:
Südböhmen. - 2.3:
Entlang der Moldau.
- 2.1:
- 3:
Wein.
Ankunft
Eine grobe Schätzung des Streckenverlaufs der Distanz Passau – Krumau – Prag – Melnik – Dresden ergab eine Größenordnung zwischen 650 und knapp 700 Kilometer. Da ich die genaue Wegbeschaffenheit nicht kannte, rechnete ich neun bis elf Fahrtagen mit einem Schnitt von realistischen 75 km/Tag. Das hing natürlich auch vom Wetter und von anderen Unwägbarkeiten ab. Konditionell war ich gut drauf. Meine stetigen Fahrradaktivitäten zahlten sich hier aus.
Die Anreise nach Passau erfolgt mit den Regionalexpresszügen der Bahn ab Dieburg. Nach dem üblichen Umsteigen in den Bahnhöfen von Aschaffenburg, Würzburg, Nürnberg, Regensburg, Plattling treffe ich gegen 16 Uhr in Passau ein, bringe mein Gepäck in den „Ruhenden Menschen“, ein preiswertes, auf Fahrradausflügler zugeschnittenes Hotel der Rotel-Inn-Kette, das sich günsti-gerweise nur ca. 200 Meter vom Bahnhof entfernt direkt an der Donau befindet. Ich bezahle im Voraus die 25 €, belege mein Zimmer, das ich schon vorbestellt habe und durchstreife anschließend die Dreiflüsse- und Domstadt. Zurzeit finden in Passau die „Europäischen Wochen“ mit kulturellem Schwerpunkt statt und es herrscht quirliges Treiben. Nicht zuletzt auch wegen des Hängebrückenfestes, das voll im Gange ist. Morgen werde ich über diese Brücke aus der Stadt fahren. Die Lichtverhältnisse durch die spätnachmittägliche Sonne sind optimal, so dass ich mehrere lohnende Aufnahmen von einigen Sehenswürdigkeiten mache. Kurze Zeit verweile ich im Dom, dessen reinweiße Außenfassade das Sonnenlicht gleißend reflektiert. Ich schlendere zur Ortsspitze. Hier steht man direkt am Zusammenfluss von Donau und Inn. Eine Zeitlang hänge ich meinen Gedanken nach und beobachte, wie sich die Wasser der beiden Flüsse vereinigen. Durch die engen Gassen kehre ich ins Zentrum der Stadt zurück. Im Bayerischen Biergarten am Ludwigsplatz genehmige ich mir eine überdimensionale Schweinshaxe mit Knödel und Kraut. Damit habe ich einige Zeit zu tun. Im Westen braut sich ein Gewitter zusammen und die tiefstehende Sonne lässt den gelb-schwarzen Himmel drohend aufleuchten. Ich zahle und schlendere langsam durch die Fußgängerzone zurück zum Rotel-Inn.

